Weltwoche: Roy Springs Rückkehr zum Wochenblatt?
Erst kürzlich sorgte Roy Spring im Interview auf persoenlich.com für Furore im deutschsprachigen Mediendschungel. Er vermisse im Journalismus die guten Ideen: Je härter die Umstände,
desto mehr versuchen die Journalisten, ihre schwindende Bedeutung mit dem Anschein von Wichtigkeit zu kompensieren, so Springs provozierende Aussage, die sogar von deutschen Branchendiensten zitiert
wurde. Spring meinte zudem: So werden sie zu Missionaren ihrer Ideologien – statt neugierige Beobachter zu bleiben. Viele seien «fantasielose Wiederkäuer ihrer alten Ansichten».
Spring lässt auf seine Aussagen Taten folgen. Wie persoenlich.com aus Weltwoche-Kreisen erfuhr, arbeitet Spring an seinem journalistischen Comeback. Der Schawinski-Biograf wurde an
der Förrlibuckstrasse gesichtet. Dem Vernehmen nach soll er vorerst in der Abschlussproduktion mitwirken. "Weltwoche"-Verleger Roger Köppel sagt auf Anfrage von persoenlich.com: «Tatsächlich
arbeiten wir mit Roy Spring zusammen, was mich sehr freut.» Via Mail relativiert Spring: «Bei der Weltwoche bin ich notfallmässig nach krankheitsbedingten Ausfällen eingesprungen. Ich stehe
ab Juni auf eigenen Füssen und bei der Weltwoche steht ein Pensum als Freelance-Produzent zur Diskussion.»
Spring, derzeit noch als PR-Consultant bei Trimedia tätig, macht sich im Juni selbständig. Mit seiner eigenen Kommunikationsagentur (persönlich berichtete) will der Kommunikationsallrounder im
Bereich Werbung, PR und Redaktion tätig sein. «Vielleicht schreibe ich auch wieder ein Buch», fügt Spring an.
Erschienen im persönlich-Newsletter, 6. April 2009
Roy Spring Kommunikation
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